Auf der Suche nach dem scheuen ‘felt sense of safety’, dem spürbaren Gefühl von Sicherheit, bemerken wir vielleicht, dass wir uns nur an Orten sicher fühlen können, an denen wir auch sind. Unser Bewusstsein ist ein Wanderer. Es wandert zu
- Gedanken
- Gefühlen
- dem Körper
- Erinnerungen
- dem äußeren Ort wo wir sind
- einer inneren Welt
Wenn wir an einem dieser Orte sind, lassen wir die anderen teilweise oder ganz zurück. Unser Selbst existiert da gerade nicht, während wir woanders sind.
Wir können uns nur an Orten sicher fühlen, an denen wir sind. Nicht an denen, die unser Bewusstsein zurückgelassen hat. Wenn ihr ein negatives Gefühl habt, fragt euch: Wo war mein Bewusstsein da gerade? Wo bin ich jetzt und was wäre ein sicherer Ort, wo mein Bewusstsein hingehen könnte?
Es gibt da keine Antwort, die auf alle Situationen passt.
Viel hängt von der äußeren Sicherheit ab, ob wir Schmerzen haben, ob es überhaupt positive Erinnerungen gibt. Sich in Gedanken zu verlieren kann manchmal der Ort der meisten Ruhe sein.
Bei den meisten Menschen, die äußere Sicherheit in ihren Leben haben, ist der wahrscheinlichste Weg zu einem spürbaren Gefühl von Sicherheit, im Raum präsent zu sein. Wir neigen nur dazu, überall sonst hinzugehen und den Raum zu vermeiden, weil es früher nicht sicher war, in Räumen zu sein.
Unser Bewusstsein verbindet sich mit dem Raum durch unsere Sinne. Das macht es schwer, in einem Raum zu sein, ohne zumindest auch ein bisschen im Körper zu sein.
Dann sind wir angekommen beim ältesten Traumawerkzeug von allen: Grounding.
Vielleicht hilft es, Grounding als eine Art zu betrachten, mit dem Bewusstsein an einem Ort zu sein. Weil wir die Sicherheit eines Ortes nur spüren können, wenn wir auch wirklich da sind.
